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Montag, 13. Juli 2009

Geht der Baupreisindex gegen Null?

"WIESBADEN - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im Mai 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 1,0%. Im Februar 2009 hatte der Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat noch 2,0% betragen.
..."

Kommentar:

Sollte das jetzt bedeuten, dass die Preisentwicklung stagniert? Gehen Sie lieber nicht davon aus. Eher ist anzunehmen, dass die Deflation die Baubranche auslässt. Seit vielen Jahren befindet sich die Baubranche im Sinkflug. Das hat zu einem Kapazitätenabbau großen Ausmaßes geführt, viele kleine Unternehmen mussten aufgeben, aber auch große waren nicht verschont (Holzmann war nicht der letzte, trotz Millionensubventionen von Schröder). Arbeitsplätze gingen in Größenordnungen verloren, auch wenn Gabriel und Tiefensee dies anhand der segensreichen Wirkung der energetischen Sanierung gesund zu beten versuchen. Schwarzarbeit blüht im großen Stil, auf deutschen Baustellen wird rumänisch und slawisch gesprochen.

Es ist also ein Maß erreicht, wo ...
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Samstag, 11. Juli 2009

Umwelt & Klima bei DIMaGB.de

Dieser Infobereich wird nicht mehr redaktionell betreut.
An der Grafik erkennen Sie, warum das überflüssig wurde.
Es ist müßig, sich mit Kaffeesatzleserei zu befassen.





Umwelt & Klima,
Umweltthemen, Umweltphysik
Klima, Klimahysterie, Ökolügen
Klimaschwindel, Klimaabzocke
Energie, Politik, Ökodiktatur

Die Seiten:
:: A.v. Alvensleben: Kohlendioxid und Klima

:: Alfons Baier, Aspekte zur "Klimakatastrophe"
:: Umweltphysik: Fakten von E.G. Beck
:: Prof. Dr. Gerhard Gerlich Aufsätze
:: Kommentar zum Artikel „Der große Schwindel“
:: IWOE, Klimakatastrophen-Märchen und Landschaftsgestaltung
:: Klima + Politik = Nepp + Abzocke, Klima-Betrug
:: Klima Zahlen und Fakten, 2007 + 2008
:: Aufsätze von Prof. Horst Malberg
:: Die Klimakatastrophe im Wandel der Zeit
:: Neues vom Öko-Narrenhaus
:: Dr. Thüne: Ökodiktatur, Treibhauseffekt
:: Irrtümer in der Klimatologie, CO2, Treibhauseffekt
:: Windkraftanlagen - sündhaft teuer und nutzlos

Die Themen:
:: Auswahlseite

Freitag, 10. Juli 2009

Die Baunormung ist nicht praxisgerecht

"In jüngster Zeit mehren sich kritische Stimmen, die eine immer mehr der Praxis entrückte Baunormung beklagen. Dazu gehören der ausufernde Umfang der Normung, der den Beteiligten einen Überblick nahezu unmöglich macht, wie auch die immer kürzer werdende Normungszyklen. Nicht nur die bloße Anzahl von über 3.000 Baunormen, sondern auch der ständig anschwellende Umfang der einzelnen Normen macht einen Überblick über die Baunormung selbst Normungsexperten nahezu unmöglich.

Der Nutzen der immer komplexer werdenden Regelungen wird kritisch hinterfragt, da nach Beobachtungen aus der Praxis hierdurch weder signifikant wirtschaftlichere noch leistungsfähigere oder dauerhaftere Konstruktionen erzielt werden. Vor diesem Hintergrund hat der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsbetrieben eine Umfrage zum Thema „Mittelstandsgerechte Normung“ durchgeführt."

Auszug aus PM ZDB
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DIMaGB.de - geliftet

Der Infobereich von DIMaGB.de - Informationen für Bauherren wurde gründlich aufgeräumt. Eine inhaltliche Straffung erfolgt durch die Zusammenlegung von Seiten, das spart Blättern. Die Sitemap in der statischen Version gibt einen besseren Überblick, wobei die Auswahlseiten der einzelnen Infobereiche sowohl nach Seiten als auch anch Themen verlinken. Auf jeder Einzelseite sind Themenseiten bei richtigbauen.de, richtigsanieren.de und schimmelpilz-sanieren.de platziert. Im Service-Bereich sind einige neue Spielerchen integriert: Denk- und Sinnsprüche und Zitate, das Bauwetter, Neuigkeiten. Die Erweiterten Suchfunktionen (Google, Freefind) beinhalten u.a. einen Index, so dass trotz der Fülle das gewünschte Thema schnell auffindbar ist. Der Weg zu schneller Hilfe und Beratung ist nicht weit, das Banner der Haus-Klinik ist nicht zu übersehen.

Dauerbrenner (die top 12)

:: Schimmel, Schimmelpilz
::
Wärmedämmung
:: Strahlungswärme, Wärmestrahlung
:: Baubeschreibung EFH
:: Vom Dämmen und vom Speichern
:: Bauphysik für jedermann
:: Bauwerksabdichtungen
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Fenster
:: Schwarze, weiße, braune Wanne, WU-Beton
::
Algen an Fassaden
:: Baukosten, Baupreise
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Montag, 6. Juli 2009

Wohnungsneubau konstant rückläufig

16,5% weniger Wohnungen im Jahr 2008 fertig gestellt

WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2008 in Deutschland 176 000 Wohnungen fertig gestellt. Das waren 16,5% oder 39 000 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Seit 1995, als mit knapp 603 000 Wohneinheiten ein Höchststand erreicht wurde, ging die Zahl der jährlich fertig gestellten Wohnungen um mehr als 70% zurück.

Von den 176 000 fertiggestellten Wohnungen waren 152 200 Neubauwohnungen in Wohngebäuden, das waren 17,8% weniger als im Jahr 2007. Dabei lag der Rückgang der Fertigstellungen von Einfamilienhäusern bei 22,0% und der von Wohnungen in Zweifamilienhäusern bei 23,6%. In Mehrfamilienhäusern wurden 8,8% weniger Wohnungen fertig gestellt als 2007.

Dagegen stieg der umbaute Raum der fertig gestellten neuen Nichtwohngebäude gegenüber dem Jahr 2007 auf 206,8 Millionen Kubikmeter (+ 15,3%). Dieses Plus ist vor allem auf die nichtöffentlichen Bauherren (+ 17,5%) zurückzuführen. Bei den öffentlichen Bauherren wurde das Ergebnis von 2007 unterschritten (- 7,4%).

Pressemitteilung
des Statistischen Bundesamtes
Nr.248 vom 6. Juli 2009

Freitag, 3. Juli 2009

Hypokausten-Heizung und IR reflektierende Farbe

Die Haus-Klinik® berichtet über energieeffiziente wirtschaftliche Systeme
Ihre Wohlfühl-Oase in den eigenen vier Wänden

Berlin, 03.07.2009 (DIMaGB.de – Informationen für Bauherren) Wohngesund bauen und renovieren, Behaglichkeit, Wirtschaftlichkeit – das sind die Schwerpunkte der Tätigkeit der Fachleute und Bausachverständigen der Haus-Klinik®. Dabei wird ein Augenmerk auf die Kombination von bestehenden Systemen gerichtet, um Effizienzsteigerungen zu erzielen. An die Stelle der Frage „Was ist besser?“ tritt die Überlegung, was man mit einem hohen Nutzen kombinieren kann. Die hier geschilderten Effekte sind seit Jahren praktisch erprobt, wissenschaftlich erforscht und messtechnisch belegt.

Die Hypokausten-Heizung als eine Form der IR-Heizung (Infra-Rot) gehört zu den ältesten Erfindungen der Menschheit. Bereits vor rd. 2.000 Jahren setzten die alten Römer, die sich das von den Griechen abgeschaut hatten, Heizungssysteme mit Wärmestrahlung ein. Dazu wurde heiße Luft durch Kanäle in Decken und Wänden geführt. Das Ergebnis war eine hohe thermische Behaglichkeit. Die heilsame Wirkung der IR-Strahlung kennen wir aus der Medizin, wo mit IR-Strahlern Entzündungen geheilt oder in Kabinen Ganzkörperbehandlungen durchgeführt werden.

Die Technologie der Hypokausten-Heizung gibt es heute wieder, sogar einfacher und effizienter. Heizmedium ist eine mit Carbonfasern durchzogene Matte, TÜV geprüft, mit ca. 70 W Anschlussleistung. Diese gehört zum ca. 6 cm dicken Hypokausten-Element, welches auf die Wand montiert wird. Am Ende wird darüber gestrichen oder tapeziert, ganz wie Sie es möchten. In der Regel genügt je Raum eine Außenwand mit Hypokausten-Elementen.

Dieses System ist der ideale Ersatz für Nachtspeichergeräte und eine sehr gute Lösung bei der energetischen Optimierung von Gebäuden - z.B. mit Natursteinfassaden, bei Fachwerkhäusern.

Mit geringerem Energieeinsatz als bei einer Konvektionsheizung mit Plattenheizkörpern oder Radiatoren wird mit diesem Prinzip thermische Behaglichkeit in Wohnräumen geschaffen. Die auf ca. 25°C ganzflächig erwärmte Wandoberfläche gibt Wärmestrahlung in den Raum ab, die alle angestrahlten Gegenstände erwärmt - im Ergebnis steigt die Hüllflächentemperatur.

Die Haut als Wärmesensor meldet, dass es wärmer und angenehmer geworden ist, auch wenn die Raumlufttemperatur gleich geblieben ist. Nicht die Raumlufttemperatur wie in der DIN Norm ist die entscheidende Kenngröße, sondern die gefühlte Temperatur – wie im richtigen Leben.

Für spezielle Anforderungen kann eine Sockelleiste zur Temperierung eingesetzt werden, die sowohl Temperatur als auch Feuchte gesteuert wird.

Eine Steigerung des Effektes erzielen Sie, wenn Sie die Decken und Wände mit Microsilikatfarbe beschichten. Die Oberflächen und Klima aktive Innenbeschichtung sieht im Eimer wie eine normale Farbe aus, wird auch so verarbeitet. An Decken und Wänden aufgebracht, zeigt dieses in Berlin seit 2003 hergestellte Hochtechnologie-Produkt, was es bedeutet, mehr als nur Farbe zu sein.

Die Behaglichkeit im Raum wird spürbar verbessert, weil die mit ca. 50 Vol.-% enthaltenen Keramikhohlkügelchen Effekte der optischen Physik hervorrufen, die diese Farbe zu einer IR-reflektierenden Beschichtung machen.

Die Wandoberflächentemperatur wird angehoben sowie gleichmäßiger verteilt und es wird Wärmestrahlung in den Raum zurückgegeben. Der Effekt besteht auch hier darin, dass sowohl die Empfindungstemperatur (eine bauphysikalische Größe) als auch die Gefühlte Temperatur (eine physiologische Größe) ansteigen, zudem wird das Auskühlen des Raumes verzögert und der Aufheizvorgang verkürzt. Nebenher sparen Sie also sogar noch Heizenergie.

Anhand der Wirkprinzipien der IR Hypokausten Heizung und der IR reflektierenden thermokeramischen Membran wird klar, dass in diesem Fall der Kombination zweier hervorragender Technologien 1 + 1 mehr als nur 2 ist. Dieses System ist für Allergiker, Kranke und Immunschwache besonders zu empfehlen. Dazu kommt als Zusatznutzen die Schimmelprävention. Die thermo-keramische Membran der Beschichtung reguliert die Luftfeuchte, sie ist Schadstoff frei und wirkt antielektrostatisch.

Informationen im Internet:

Hyopkausten Heizung: www.Fortega.de
Klimaaktivfarbe: www.ThermoShield-Europe.com
Beratung & Hilfe: www.Haus-Klinik.de.

Ein kleines BV, die Ausschreibung

DG Ausbau EFH in 14656 Brieselang, BGB Vertrag, private Auftraggeber, Bau- und Leistungsbeschreibung sowie Pläne vorhanden, Ausführungszeit: Anfang Oktober bis Nov. 2009, Verjährungsfrist: 5 Jahre, Sicherheit: 5%, Leistungsumfang: 4 Dachfenster liefern, 5 einbauen/umsetzen, Sicherheitstritte einbauen, 95 m² Dampfsperre und 23 cm Einblasdämmung, Dachbeplankung mit GK auf Federschiene, 20 m² GK-Wände, Vorsatzschalen, 33 m² Fußbodenheizung, Verrohrung WC und WT, Elektroinstallation auf rd. 60 qm BGF, 1 Treppe 75 cm 14 Stg., Türen, Maler, Fliesen, WC u. WT bauseits, Angebote vorzugsweise als GU („aus 1 Hand“), Angebotsabgabe bis: 21.08.2009 an info@dimagb.de, bei Fragen: DIMaGB Bauplanung, Tel. 030 - 67489727

Projektcode: BQS4DG
03.07.2009 – mb

Folgende Vergabeunterlagen werden auf Bewerbung via E-Mail versandt:
* Grundriss
* Baubeschreibung
* LV als PDF
* Schnitt A-A
* Schnitt B-B
* LV als D81
* LV als D83
* LV kurz Tabelle
* Elektroplan
* LV als D83


Andere geniale Beispiele:

Mittwoch, 1. Juli 2009

Leerstand im Osten

LEERSTAND IM OSTEN DREIMAL SO HOCH WIE IM WESTEN

Potsdam – „Flächendeckender Leerstand bleibt ein spezifisch ostdeutsches Problem“, so Ludwig Burkardt, Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU). Das gehe aus neuesten Zahlen des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen hervor.

Demnach lag der Leerstand in den neuen Bundesländern mit 10,7 Prozent mehr als dreimal so hoch wie in den alten Bundesländern (3,0 %). Brandenburg belegt mit 10,2 Prozent im gesamtdeutschen Vergleich den 13. von 16 Plätzen. Am höchsten ist der Leerstand in Sachsen-Anhalt (14,1 %), am niedrigsten in Hamburg (1,0 %).

Brandenburg beim Leerstandsabbau Spitze

Im Vergleich zu den übrigen ostdeutschen Bundesländern konnte der Leerstand im Land Brandenburg im Vergleich zum Vorjahr am stärksten abgebaut werden. Er sank um ein Prozent. Burkardt: „Die Erfolge beim Leerstandsabbau in Brandenburg sind das Ergebnis der soliden brandenburgischen Stadtumbaustrategie. Sie ermöglicht den Wohnungsunternehmen den konsequenten Abriss nicht mehr benötigter Wohnungen. Dieser Weg muss fortgesetzt werden.“

Erst die halbe Wegstrecke

Um die brandenburgischen Erfolge beim Stadtumbau nicht zu gefährden, müsse das Programm in seiner zweiten Phase in mindestens gleicher Intensität fortgeführt werden. „Der Finanzrahmen der zweiten Phase des Stadtumbau Ost-Programms muss jetzt rasch definiert werden. Allein für Brandenburg gehen wir bis 2016 von einem notwendigen Fördervolumen von rund 250 Millionen Euro aus.“ Unumgänglich sei außerdem die Fortschreibung der Altschuldenhilfe: „Stadtumbau Ost und Altschuldenhilfe gehören zum selben Paar Schuhe“, so Burkardt.

Ist die KfW die dümmste Bank Deutschlands?

"Dümmste Bank Deutschlands" muss Ex-Manager entlohnen
Ehemaliger-KfW-Vorstand klagt eine Mio. Euro ein - Bank ficht Urteil an

KfW will gegen Urteil juristisch vorgehen

Frankfurt am Main/Münster (pte/01.07.2009/11:25) - Die aufgrund ihrer Fehlüberweisung von 320 Mio. Euro an die bereits in Konkurs gegangene Investmentbank Lehman Brothers kritisierte Staatsbank KfW http://www.kfw.de muss ihrem Ex-Vorstand Peter Fleischer fast eine Mio. Euro Gehalt und Boni zahlen. Einer Entscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main nach hat man rückwirkend seit der fristlosen Entlassung Fleischers im September vergangenen Jahres nun 332.966,98 Euro plus Zinsen zu begleichen. Demnach muss das staatseigene Unternehmen dem unter anderem für die Überweisungspanne (pressetext berichtete: http://pressetext.de/news/080918015/) verantwortlichen Pleite-Manager zusätzlich zu Pensionsansprüchen außerdem von Mai 2009 bis September 2010 monatlich ein Gehalt von 27.438,14 Euro zahlen. Dazu kommt ein Bonus von 140.930 Euro bis Mai 2010.

... Die "Fehlüberweisung" an die bereits in Konkurs gegangene Lehman Brothers hatte der KfW damals den medial unrühmlichen Titel "Deutschlands dümmste Bank" eingebracht.

Aussender:
Pressetext.de
http://pressetext.de/news/090701019/duemmste-bank-deutschlands-muss-ex-manager-entlohnen/

Kommentar: ohne -wozu auch?
Zum genialen Coup der KfW:
KfW vergeigt hunderte Millionen

Bild: MS Clipart

Immobilien-Betrug: Briefe aus dem Irak

Trickbetrüger suchen sich ihre Opfer auch über Immobilienportale. Neue Masche: eine Mail aus dem Irak, bei der es neben dem Hauskauf auch um schnell verdientes Geld geht. Das Immobilienportal Immowelt.de informiert über die neue Abzock-Masche und zeigt, wie sich die User schützen können.

Nürnberg, 01. Juli 2009. Betrüger versuchen mit einer neuen Masche, Anbieter von Immobilien im Internet abzuzocken. Davor warnt das Immobilienportal Immowelt.de, das auf seiner Info-Seite www.schutz-vor-immobilienbetrug.de die Vorgehensweise der Kriminellen genau schildert.

Die Mails kommen angeblich aus dem Irak. Der Absender täuscht zunächst Interesse an der angebotenen Immobilie vor. Außerdem möchte er einen Millionenbetrag außer Landes schaffen und gibt vor, dazu die Hilfe des Immobilienanbieters zu benötigen, der dafür eine fürstliche Provision erhalten soll. Lässt sich der Anbieter allerdings auf das Geschäft ein, muss er zunächst selbst Zahlungen leisten, die angeblich nötig sind, um das Geld zu transferieren. Die versprochene Provision sieht er hingegen nie.

Diese Masche hat Parallelen zur so genannten Nigeria-Connection, die seit Jahren Spam-Mailings ähnlichen Inhalts verschickt, allerdings willkürlich an beliebige E-Mail-Adressen und nicht wie hier an Immobilienanbieter.

Dass die Betrüger auf diese Weise viele Opfer finden, glaubt Carsten Schlabritz, Vorstand der Immowelt AG, zwar nicht, denn die meisten Verbraucher sind inzwischen sehr vorsichtig. Allerdings gab es in der Vergangenheit immer wieder Einzelfälle, in denen Betrugsopfer viel Geld verloren haben. "Dagegen, dass Trickbetrüger Immobilien-Inserenten kontaktieren, sind wir wie alle anderen Immobilienportale zwar machtlos. Allerdings gehen wir aktiv gegen solche Machenschaften vor und klären die Nutzer unseres Portals regelmäßig über Abzock-Maschen auf", erläutert Carsten Schlabritz.

Immowelt AG
Presse-Information
01. Juli 2009

Montag, 29. Juni 2009

Reinfall statt Rendite

ÖKO-TEST-Magazin Juli 2009
ÖKO-TEST Klassische und fondsgebundene Riester-Renten: Reinfall statt Rendite

Riester-Renten werfen so karge garantierte Renditen ab, dass sie für den Anleger oftmals sogar ein Verlustgeschäft sind. Wer „nur“ 80 Jahre alt wird, hat bei einigen Angeboten noch nicht einmal herausbekommen, was er eingezahlt hat. Grund: Der Großteil der versprochenen Verzinsung von mindestens 2,25 Prozent wird durch die Vertragskosten aufgezehrt.

Die tatsächliche garantierte Rentenrendite bei der klassischen Riesterrente liegt gerade mal bei durchschnittlich 0,04 bis 1,24 Prozent pro Jahr. Mit dieser Miniverzinsung müssen sich Riester-Sparer begnügen, falls die Anbieter später wirklich nur die garantierte Rente zahlen können – was etwa wegen magerer Kapitalmarkterträge durchaus der Fall sein kann.

Bei den fondgebundenen Verträgen ist die garantierte Rente noch lausiger: Im besten Fall sind gerade mal 0,02 bis 0,18 Prozent Rendite sicher. Schlimmstenfalls drohen sogar Verluste durch eine Minusrendite von 0,39 bis minus 0,69 Prozent. Eine Ursache dafür ist, dass immer mehr Anbieter dabei sind, ihre Vertragsbedingungen zu verschlechtern – und das Anlagerisiko still und heimlich auf ihre Kunden abzuwälzen

. Bei einem getesteten Versicherer enthält der Anleger beispielsweise eine zu null Prozent verzinste Garantierente. Ebenso frech ist ein anderes Angebot: Der Versicherer rechnet dem Kunden eine sichere Monatsrente von 161 Euro vor. Erst im Versicherungsschein erfährt dieser, dass nur 70 Prozent dieser Leistung garantiert sind.

Selbst Verbraucher, die die Vertragsunterlagen etwas genauer durchlesen, haben Schwierigkeiten, Stolpersteine zu erkennen. Bei fondsgebundenen Riester-Renten weisen die Anbieter meist gar keine garantierte Rente in Euro aus. Stattdessen geben sie nur den Faktor an, mit dem das Kapital später verrentet wird. So können Laien jedoch kaum prüfen, welche Monatsrente ihnen bei schlechter Börsenentwicklung wirklich sicher ist.

Die vollständigen Testergebnisse von 31 klassischen und 29 fondgebundenen Riester-Renten sind in der aktuellen Juli-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins veröffentlicht.

Aussender: Ökotest
PM vom 25.06.2009

Verwandte Artikel im Blog BAUFÜSICK::

Rürup-Renten nur für 100-Jährige sinnvoll?

DAS ÄNDERT SICH 2009 (inkl. Rürup-Rente)

Dienstag, 23. Juni 2009

Bericht zur Wohnungs- und Immobilienwirtschaft

Das Bundeskabinett hat am 3. Juni 2009 den 1. Bericht der Bundesregierung zur Wohnungs- und Immobilienwirtschaft beschlossen.

Der Deutsche Mieterbund wie auch der Immobilienverband IVD Bundesverband stimmen mit dem BMVBS überein, dass die Immobilienwirtschaft einen erheblichen Beitrag für die Volkswirtschaft leistet.

Mieterbund und IVD sind sich ebenso einig, dass die Neubau-Zahlen Anlass zur Besorgnis geben und hier schnell gegengesteuert werden muss. Das BMVBS weist darauf hin, dass der Neubau in Deutschland sich aktuell an der Untergrenze des nachhaltigen Bedarfs befindet. Diese Entwicklung - so Bundesminister Tiefensee - wird das BMVBS weiterhin aufmerksam verfolgen.

Quelle und weitere Information:

  • BMVBS, Pressemitteilung vom 03.06.2009
  • Deutscher Mieterbund e.V., Pressemitteilung vom 03.06.2009
  • IVD Deutschland, Pressemitteilung vom 05.06.2009
  • Zusammenfassung des Wohnungs- und Immobilienberichtes 2009
  • Wohnungs- und Immobilienbericht 2009
  • Aussender:
    Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV
    16.06.2009


    Verwandte Artikel im Blog BAUFÜSICK:

    Bild: Microsoft Clipart

    Abschaffung der Zwangsabgaben an den Holzabsatzfonds

    Bundesverfassungsgericht legt Grundlage für Wettbewerbsgleichheit zwischen den Baustoffen

    Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau begrüßt Abschaffung der Zwangsabgaben an den Holzabsatzfonds

    Berlin, 12. Juni 2009 – Mit seiner Entscheidung zum Holzabsatzfonds hat das Bundesverfassungsgericht die Voraussetzung für einen fairen Wettbewerb zwischen den Baustoffen Holz, Beton und Ziegeln geschaffen. Die Politik muss jetzt den Forderungen widerstehen, mit einer neu gestalteten Holzförder-Agentur die Marktbedingungen erneut zu verzerren. Denn das Verfassungsgericht hat nicht nur entschieden, dass die bisherigen Zwangsabgaben an den Holzabsatzfonds „mit dem Grundgesetz unvereinbar“ und eine „unzulässige Sonderabgabe“ sind. Das höchste deutsche Gericht hat darüber hinaus festgestellt, dass die Erhebung der Zwangsabgabe deswegen nicht gerechtfertigt ist, weil die Holzwirtschaft weder im internationalen Wettbewerb noch im Wettbewerb mit anderen Baustoffen spezifischen Nachteilen ausgesetzt ist.

    Die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM) begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, warnt aber vor dem politischen Reflex, die Holzabsatzförderung nun aus anderen Mitteln zu finanzieren. „Der Holzabsatzfonds führte zu einem Eingriff des Staates in den freien Wettbewerb zwischen den einzelnen Baustoffen. Nach den klaren Worten der höchsten Richter sollten sich Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und ihre Kollegen aus den Ländern nicht dazu verleiten lassen, die Holzwirtschaft weiter einseitig zu protegieren und damit die Marktbedingungen auch zukünftig weiter zu verzerren“, so Dr. Ronald Rast, Geschäftsführer der DGfM.

    Der Holzabsatzfonds hat mit großem Mitteleinsatz Marketing für den Baustoff Holz betrieben und ist dabei in den letzten Jahren auch zu vergleichenden Darstellungen der am Markt etablierten Baustoffe übergegangen. Allein im vergangenen Jahr setzte der Fonds rund 15,9 Millionen Euro für Marketingmaßnahmen ein, was nur durch die Erhebung der Zwangsabgabe möglich war, die nun vom Verfassungsgericht für nichtig erklärt worden ist. Das schaffte einen ungerechtfertigten Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Materialien und Bauweisen. Die Entscheidung, welcher Baustoff in der jeweiligen Situation am besten geeignet ist, sollte nicht wieder durch eine einseitige politische Förderung beeinflusst, sondern alleine vom Bauherrn getroffen werden.

    Aussender: DGfM
    Bild: Microsoft Clipart

    Kommentar: entbehrlich

    Donnerstag, 18. Juni 2009

    VBI kritisiert HOAI als schlampige Mogelpackung

    VBI: Bundesregierung muss Mogelpackung schnellstmöglich überarbeiten

    6. Novelle der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure bringt faktisch Einkommenseinbußen für Ingenieure – 13 Jahre Arbeit des Wirtschaftsministeriums und ein mageres Ergebnis – Verbände fordern nach der gerade erfolgten Bundsratszustimmung umgehend 7. Novelle.

    Es ist eine Geschichte von Ignoranz, zeitlicher Verschleppung sowie der Missachtung eines ganzen Berufszweiges: Die Arbeit an der 6. Novelle der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI ist nach sage und schreibe 13 Jahren beendet und weder für die vielen Auftraggeber von Planungsleistungen noch für den Berufsstand der Ingenieure und Architekten hat sie zu nennenswerten Verbesserungen geführt. Im Gegenteil: Die Ingenieure in Deutschland müssen sich in Einzelfällen sogar auf Einkommenseinbußen einstellen, denn trotz einer pauschalen Erhöhung der Honorartabellen um 10 % sind in die neue HOAI viele Fallstricke eingebaut, die zur faktischen Honorarreduzierung führen können“. So kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Beratender Ingenieure Klaus Rollenhagen die heutige Zustimmung des Bundesrates zu der von der Bundesregierung eingebrachten 6. Novelle der HOAI.
    Der zu befürchtende Einkommensverlust könne bei Einzelprojekten unter dem Strich bis zu 40 % betragen. Ursachen sind scheinbar geringfügige Veränderungen im Gesetzestext, beispielsweise beim Bauen im Bestand oder dem Zusammenfassen von Einzelprojekten zu einer Abrechnungseinheit, die in der Praxis enorme Auswirkungen auf die Honorare haben. Dies sei angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation, in die viele Planungsbüros vor dem Hintergrund der Finanzkrise geraten, eine Katastrophe, so Rollenhagen.

    „Wir sind tief enttäuscht und verärgert, welche Mogelpackung uns die Bundesregierung nun nach vielen Gesprächen und permanenter Zuarbeit sowie Korrekturen der Verbände als Erfolg und Verbessung verkaufen will. Die HOAI ist unnötig verstümmelt und eines gehörigen Teils ihrer Transparenz beraubt worden. Die innovative Leistungskraft der Ingenieure für die Gesamtgesell- schaft und ihre Funktion für den Industriestandort Deutschland wird unnötig eingeschränkt.“

    13 Jahre hatten Ingenieure und Architekten um eine zeitgemäße Erneuerung der HOAI und eine Erhöhung der Honorare, die bereits 1996 nur vorläufig als Abschlag erfolgte, gerungen. Nach zahlreichen Gutachten, Beteiligungsrunden und Anhörungen, und auch der Absicht des ehemaligen Wirtschaftsministers Wolfgang Clement, die HOAI gänzlich abzuschaffen, blicken die Planer nun ernüchtert auf das für das BMWi blamable Ergebnis.

    „Wir stehen vor dem Ergebnis eines Prozesses, in dem sich die Ziele der Verwaltung gegen eine vernünftige Politik und die berechtigten Interessen eines ganzen Berufsstandes durchgesetzt haben. Weder Vernunft noch gute Argumente hatten hier eine Wirkung. Wir werden alle 53.000 Ingenieurbüros mit ihren 300.000 Mitarbeitern und die über 115.000 Architekten in Deutschland dazu aufrufen, die Programme der politischen Parteien für die Bundestagswahl genau zu prüfen. Wir sind es Leid, uns mit Versprechungen hinhalten zu lassen und dann zusehen zu müssen, wie die wirtschaftliche Basis von Tausenden innovativer Planungsbüros von unfähigen Politikern und unkontrollierten wirtschaftsliberalen Verwaltungsbeamten bar jeder Vernunft und Marktkenntnis massiv gefährdet wird“, so der VBI-Hauptgeschäftsführer.

    Nachdem die HOAI-Novelle vom Bundeswirtschaftsministerium jahrelang blockiert worden war, musste sich die Verwaltung aufgrund der EU- Dienstleistungsrichtlinie nach 12 Jahren Untätigkeit eilen und legte im April 2008 einen ersten HOAI-Referentenentwurf vor. Dieser wies so viele fachliche Fehler auf, dass er umgehend zurückgezogen wurde. Über ein Jahr brauchte die Verwaltung, um Korrekturen und erforderliche Ressortabstimmungen vorzunehmen. Am Ende steht nun eine Fassung, die weder die angestrebte Vereinfachung der HOAI, wie vom Bundesrat 1996 eingefordert, noch eine notwendige Einkommensverbesserung der Ingenieure und Architekten bringt. Aufgrund der aktuell nicht gegebenen Europafestigkeit der HOAI kam die Bundesregierung selbstverschuldet in Zeitnot und peitschte die 6. Novelle nun durch den Bundesrat.

    Auch die Zustimmung zur 6. Novelle ist schon wie bei ihrer Vorgängerin 1996 von einer Entschließung des Bundesrates begleitet, zeitnah einen weiteren Novellierungsschritt zu gehen, um offene inhaltliche Fragen zu klären und die vom Berufsstand beklagten Verschlechterungen zu beseitigen. Hierzu gehört auch die unzulängliche Erhöhung der Honorare von nur 0,77 % pro Jahr. Die verabschiedete HOAI ist somit erneut nur eine Baustelle. Mit den vielen offenen Fragen werden sich künftig die Gerichte beschäftigen müssen.

    Aussender: VBI


    BAFÜSICK:
    Ignoranz, zeitliche Verschleppung sowie Missachtung eines ganzen Berufszweiges. Wie kommt das? Die Erklärung ist recht einfach: es sind keine Fälle bekannt, dass ein ehemaliger "Volksvertreter" sich im Aufsichtsrat eines Ingenieurbüros zur Ruhe setzt und dort in Ruhe seine fette Pension abwartet. Wo landen diese Leute? In Aufsichtsräten und Vorständen von Energieunternehmen, Stadtwerken z.B. oder in Stiftungen. Wer die Gesetzgebung in diesem Segment anschaut, sollte schnell verstehen, wie das so läuft und wozu Gestze in einem "Rechtsstaat" gut sind. Oder wie rein zufällig kurz vor Weggang eines Politikers aus seinem Amt eine Milliarden-Bürgschaft an ein Erdgasuntertnehmen geht - und dann dieser Ex-Politiker in der Geschäftsführung eben dieses Konzerns landet, für uns und wohl auch für ihn überraschend - und von der Bürgschaft hat er nix gewusst. Das ist die Welt, in der wir leben.

    Mittwoch, 17. Juni 2009

    Berliner Possenspiele: EnEV DVO

    BAUFÜSICK berichtete im Oktober 2008 über die Einführung der "Sachverständigen für energiesparendes Bauen" durch die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gem. EnEVDVVBln. Ende Juni 2009 läuft die vorgesehene Übergangsfrist aus. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte das Zulassungsverfahren für die Anerkennung als Sachverständiger in die Gänge gebracht worden sein.

    Dieser Termin wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (ha-ha-ha) nicht eingehalten. Laut aktueller Informationen der Senatsverwaltung gibt es im Moment noch kein Antragsverfahren für diese Energie-Blockwarte / Sachverständige. Die Verwaltung will einen Fragenkatalog für einen Prüfung erarbeiten und dabei auch die Anforderungen der EnEV 2009 einbeziehen.

    Es ist davon auszugehen, dass über den 30. Juni 2009 hinaus die Übergangsregelung Bestand hat, wonach Personen, die die Voraussetzung der Energieeinsparverordnung gemäß § 21 Abs. 1 Nr. 1 erfüllen, die Aufgaben der Sachverständigen wahrnehmen können. - Aber: nichts genaues weiß man nicht.

    Ihr Völker der Welt, Ihr Völker der Welt.
    Schaut auf diese Stadt.
    Oder auch nicht.

    Diese Narretei ergänzt sehr gut diese Narretei.

    Bild: ein Dankeschön an Microsoft